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Förderung für Elektroautos fortsetzen

Elektro2

UNSERE PETITION!!!!!!!!!!!!!!

ZUKUNFTSFÄHIG MOBIL IN ÖSTERREICH! Wir fordern die Bundesregierung auf, die Förderung von Elektromobilität, vor allem im betrieblichen Bereich, bis 2018 nicht zu kürzen, bzw. fortzusetzen, um die – gerade angelaufene – dynamische Entwicklung in der Elektromobilität nicht zu behindern. Die Umsetzung der Klimaziele nach dem Gipfel von Paris fordert HANDELN!

Unterstützungen wie z.B durch klima:aktiv sind wichtige Impulse für eine rasche Umstellung auf regionale erneuerbare Energie (auch im Verkehrsbereich), die eine Reihe von positiven Effekten auf Wirtschaft und Gesellschaft in Österreich haben (ökologisch, volkswirtschaftlich und sozial). Anreize durch eine Investitionsförderung für E-Fahrzeuge sind notwendig, bis ein Anteil von 20 % E-Fahrzeugen bei den Neuzulassungen erreicht ist!“

Begründung:

Mit Vorsteuerabzug und Sachkostenbefreiung für reine E-Pkws im betrieblichen Einsatz sind zwar seit 1.1.2016 (Steuerreform) erste steuernde Elemente umgesetzt. Es ist jedoch notwendig, hier weiterzumachen und kontraproduktive öffentliche Subventionen wie das Dieselprivileg (brutto rund 10 Cent weniger Steuer pro Liter) möglichst zu verringern, oder sogar zügig abzubauen und so auch mit dem Steuer- und Fördersystem Klimaschutz und Energiewende als eine zentrale ökologische, ökonomische und soziale Aufgabe für die Zukunft Österreichs ernst zunehmen.

Eine Budgetdeckelung auf 1000 Fahrzeuge und damit ein Aus nach dem ersten Quartal, ist keine tragfähige Basis und bremst den Österreichischen Weg einer Mobilitätswende. Für die Dynamik, die es gerade gibt und die wir für die Umsetzung der Klimaschutz-Beschlüsse von Paris in Österreich brauchen, ist das mehr als kontraproduktiv. Außerdem wird die Mobilitätspolitik sehr unglaubwürdig, wenn von Bundes- und Landesseite große Ziele und Unterstützungen vorgestellt werden (meist in sehr aufwendigen, hübschen Drucksorten und Einschaltungen), und dann wird noch in derselben Förderperiode bereits nach dem 1.Quartal der Hahn zugedreht.
Es ist genau der Eindruck der Nicht-Planbarkeit, der eine breite Bewegung und Umstellung mit dazugehöriger Planungssicherheit vollends unmöglich macht. Um Unternehmen zu einer Flottenumstellung zu bewegen, ist derzeit noch viel Unterstützung notwendig.

Alternativ könnte man eine generelle – temporäre und zweckgewidmete – Erhöhung der Mineralölsteuer, solange die Spritpreise unter 1,30 brutto sind, andenken; und zwar in Höhe von z.B. 10 Cent (plus Zweckwidmung dieser für zukunftsfähige Mobilität (inkl. E-Mobilität, Carsharing und Ökostromausbau).

Dass sich eine Umstellung gerade im Mobilitätsbereich, durch reduzierte lokale Emmissionen auch gesundheitlich positiv auswirkt, ist ein weiterer Fakt.

KLIMASCHUTZ BRAUCHT KONTINUITÄT!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/foerderung-fuer-elektroautos-fortsetzen

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Steuerreform 2016: Ein PLUS für Elektroautos

Der Sachbezug für Elektroautos entfällt – Elektroautos sind vorsteuerabzugsfähig    

Die Steuerreform 2016 bringt spannende Vorteile für Elektromobilität bei Firmen.

Ab 1.1. 2016 entfällt für als Dienstfahrzeuge eingesetzte Elektroautos der Sachbezug.    Nissan-Leaf-fahrend_Werk
Dies gilt nur für reine Elektroautos. Zusätzlich werden Elektroautos ab 1.1.2016  vorsteuerabzugsfähig. Beim Vorsteuerabzug ist jedoch die  sogenannte „Luxustangente“ zu beachten: Ein Vorsteuerabzug
kann nur für Anschaffungskosten bis Euro 40.000,– voll genutzt werden.
Die Anschaffungskosten werden wahrscheinlich bei über 80.000,- Euro gedeckelt sein. Das heißt, wenn der Kaufpreis des E-Autos über 80.000,- Euro liegt, soll die Möglichkeit eines Vorsteuerabzuges entfallen. Bei Anschaffungskosten zwischen 40.000,-  und 80.000,- Euro erfolgt der Vorsteuerabzug anteilsmäßig. Damit erfolgt eine Ökologisierung der Mobilität im Steuerrecht!  Für die Elektromobilität bei Betrieben ist dies hoffentlich ein Anschub. Äußerst positiv ist, das mit dem Entfall des Sachbezugs neue Nutzungssysteme für die Mitarbeiter wie z.B. „Corpo rate Carsharing“ möglich sind.

Wir stehen für unsere Mitglieder gerne für unabhängige Information und Beratung zur Verfügung.

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